PFLEGE PLUS 2022

Pflegemesse Stuttgart 2022

Am 18.05.22 besuchten vier Klassen der Peter-Bruckmann-Schule aus Heilbronn die Pflegemesse 2022 in Stuttgart. Über 200 Aussteller präsentierten ihre Angebote und vermarkteten ihre Produkte. Die Pflegemesse ist vorgesehen für Fachpersonal, Führungskräfte, Auszubildende und sonstige Interessenten, die im Bereich Pflege arbeiten oder mit dem Bereich Pflege zu tun haben.

Es gab reichlich Gelegenheiten, sich zu Trends und aktuellen Entwicklungen/ Produkten zu informieren wie zum Beispiel über Netzwerk, Arbeit-Digitalisierung. Darüber hinaus konnte man sich über Weiterbildungen im Pflegeberuf informieren.

Am meisten interessierten wir uns für die Themenbereiche Geräte und Hilfsmittel. Hier war besonders der „Care Table‘‘ interessant, der in Pflegeheimen immer häufiger zum Einsatz kommt, da er sich durch Berührungen mit der Hand bedienen lässt und die Inhalte sehr verschieden sind. Für das Pflegepersonal und die Pflegeempfänger ist der Care Table einfach zu verstehen, fahrbar und drehbar. Für den Alltag also ziemlich praktisch.

Die Messe war für die Schüler und Schülerinnen, sowie Lehrer und Lehrerinnen ein Ort der Horizonterweiterung. Unsere Taschen wurden mit Werbegeschenken von verschiedenen Ausstellern gefüllt und unsere Mägen kulinarisch fleischlos verwöhnt.

Insgesamt war es ein sehr schöner und interessanter Tag, der um 17 Uhr in Heilbronn endete.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Ausflug im nächsten Jahr.

Klasse 3BFP2/1 (Uz)

Innovationen für die Pflege

Bildungsfahrt zur „PFLEGE PLUS“ Messe nach Stuttgart

Am Morgen des 18.05.2022 fuhr die Klasse 2FPLT1 der Fachschule für Weiterbildung in der Pflege der Peter-Bruckmann-Schule Heilbronn, zusammen mit Ihrem Klassenlehrer Roland Heumaier zur Fachmesse für den Pflegemarkt nach Stuttgart. Aufgrund eines sehr humorvollen Zugbegleiters der SWEG Bahn Stuttgart, war die Anreise mit einigen Lachern verbunden. Alle Teilnehmenden waren optimistisch, Impulse, die neusten Innovationen und verschiedene Inputs für die tägliche Arbeit beim Messerundgang zu erhalten.

Pandemiebedingt fanden in den letzten zwei Jahren kaum bis keine Messen statt, dementsprechend groß war die Erwartungshaltung der Teilnehmenden. Über zweihundert ausstellende Unternehmen sollten da sein. Es wurden Fachvorträge und Workshops angeboten.  Hierbei konnten die angehenden Führungskräfte neben dem Inhalt der Vorträge auch gleich die bereits gelernte Bedeutung der Körperhaltung bei Präsentationen hautnah kritisch bewerten. Des Weiteren kam man mit führenden Softwareanbietern in der Pflegebranche ins Gespräch. Hilfsmittel zur Medikamentenverabreichung wurden begutachtet, man sprach mit Personaldienstleister und testete Angebote für Mitarbeitende im Gesundheitsmanagement. Im Bereich Lifter und Aufstehhilfen, Pflegebetten, Ausrüstung und Hilfsmittel im Sanitärbereich, Zubehör für die Blutzuckermessung und Wundmanagement gab es wenig Neues zu entdecken und es blieb überwiegend bei den bereits bekannten Produkten. Teilweise wurden informative Gespräche geführt. Jedoch waren sich alle Teilnehmenden einig, dass der „Wow-Effekt“ fehlte. Zum einen hätte man mindestens eine zweite Messehalle gefüllt mit Ausstellern erwartet und zum anderen hätte man sich mehr Neuerungen gewünscht, um die Pflegebranche nach vorne zu bringen und Unterstützung im Arbeitsalltag zu finden. Es gab ein paar wenige neue Ansätze wie z.B. ein Roboter, der zu Gesprächen bei der Betreuung eingesetzt werden könnte, doch diese Idee schien noch nicht ganz ausgereift zu sein und der durchgeführte Test verlief etwas unkoordiniert. In der Inkontinenzversorgung wurde eine Neuerung vorgestellt. Hierbei wird am Inkontinenzslip ein Gerät angebracht, welches die Fülle des Slips erkennt und über W-Lan an ein Smartphone weiterleitet. Dies soll dazu beitragen, dass der Wechsel des Inkontinenzmaterial nur tatsächlich dann stattfindet, wenn er auch notwendig ist.

Nachdem alle Stände durchlaufen waren, machten sich alle, wie bei einem Messebesuch üblich, mit allerhand Prospekten und Kugelschreibern wieder auf den Heimweg.

(M.Münch/N.Bosch, 2FPLT1)

Gesellschaft inklusiver gestalten

Meisterkurs der Hauswirtschaft
kooperiert mit der Lebenswerkstatt Heilbronn-Böckingen

Die Klasse FHMWT der Peter-Bruckmann-Schule in Heilbronn bereitet sich berufsbegleitend in einer zweijährigen Weiterbildung zur Meisterprüfung der Hauswirtschaft vor. Unter anderem gehört zu den Inhalten der Weiterbildung das Einüben von Projektarbeit.

In diesem Jahr führte der Meisterkurs in Kooperation mit der Lebenswerkstatt in Heilbronn-Böckingen ein Kochprojekt durch.

Die Lebenswerkstatt ist ein diakonisches Sozialunternehmen. Neben der Betreuung von beeinträchtigten Menschen in den hauseigenen Werkstätten, fördert die Lebenswerkstatt mit dem Projekt „fitforjob“ auch Menschen außerhalb der Einrichtung im Berufsleben, mit dem Ziel des selbstständigen Arbeitens in einem Unternehmen.

Die Veranstaltung fand an zwei Nachmittagen im April 2022 statt. Der Meisterkurs hatte vier verschiedene Angebote erstellt, bei denen unterschiedliche Fähigkeiten vermittelt wurden: Gestalten eines Tisches, sowie österliches Bastelangebot, Zubereitung eines Salates, einer Reispfanne und eines Desserts. Angehende Hauswirtschaftsmeisterinnen übernahmen die Anleitung.

Nach der gemeinsamen Zubereitung konnten alle an einem wunderschön gedeckten Tisch das leckere Essen genießen. Die Gemeinschaft untereinander und das Probieren des Selbstgekochten gab dem Nachmittag, bei netten Gesprächen, seinen perfekten Abschluss.

Nach Verabschiedung und Übergabe eines kleinen Präsents zogen die Teilnehmer glücklich und dankbar, mit der Aussage, gerne wiederzukommen, nach Hause.

Es machte allen viel Freude, den Teilnehmern wie auch den angehenden Meisterinnen gemeinsam einen Nachmittag in fröhlicher Stimmung zu verbringen. Das Ziel, die Klienten der Lebenswerkstatt mit diesem Nachmittag ein Stück auf ihrem beruflichen Weg zu fördern und die Gesellschaft inklusiver zu gestalten, stand im Mittelpunkt. Passend zum Leitbild der Peter-Bruckmann-Schule: „Gemeinsam schaffen wir Zukunftschancen, indem wir Persönlichkeit fördern und für Berufe qualifizieren, bei denen der Mensch im Mittelpunkt steht.“

Luise Marie Baumgärtner, FHMWT (Meisterkurs)

FTHL auf der Anuga FoodTec

Am 28. April 2022 startete unsere Exkursion in Fahrgemeinschaften nach Köln auf die Anuga FoodTec Messe. Begleitet haben uns Frau Kaiser, Frau Rosen und Herr Dalar. Dort angekommen erwarteten uns 1028 Aussteller, welche die aktuellsten Erneuerungen, Innovationen und Verbesserungen von Maschinen und Anlagen im Lebensmittebereich vorstellten.

In Halle 4 ging es um verbesserte Produktionsprozesse in der Molkereitechnik und Käseherstellung. Des Weiteren waren hier neue Milchsysteme, Pumpenanlagen, CIP-Reinigung und die dazugehörigen Kontrollprozesse zu finden.

Halle 5 war aufgeteilt in 5.1 Food Processing und 5.2 Safety & Analytics. Im Bereich Food Processing waren weitere Prozessoptimierungen und Verbesserungen zu finden. Auch im Bereich Safety & Analytics gab es einiges zu sehen: Bandreinigungssysteme, X-Ray-Geräte, innovative Bodenbeläge und neuen Hygiene-Schleußen.

Weiter ging der Rundgang mit Halle 10 Food Processing. Diese Prozessoptimierungen befassten sich hauptsächlich mit Verfahrenstechnik in den Bereichen Mischen, Trennen und Fördern.

Halle 6 betraf alle Erneuerungen in der Fleischverarbeitung und Schlachtung. Einiges schien auf den ersten Blick recht erschreckend für Jemanden, der nicht aus der Fleischindustrie kommt. Aber auch dieser Bereich war überaus informativ.

Halle 7 dagegen war sehr spannend. Hier war das Hauptthema Digitalisierung und Robotik. Hauptsächlich lag der Fokus auf Arbeitserleichterungen für den Mensch, dass z.B. Roboter monotone und stupide Arbeiten übernehmen, wie Kartonagen einlegen und stapeln.

Weiter ging es mit dem Bereich Verpackung in Halle 8. Der Aspekt Nachhaltigkeit wurde hier in den Vordergrund gerückt, nach dem Motto: REcycle, REduce, REnew.

Es war eine einmalige Erfahrung und sehr lehrreich für unseren aktuellen Werdegang als Lebensmitteltechniker. Vielen Dank, dass uns dieses Erlebnis zuteil wurde.

Katrin Radtke – FTHL 21/23

Lebensmitteltechniker auf Zuckertour – Zuckergewinnung aus der Zuckerrübe in Offenau (Südzucker AG)

Lebensmitteltechniker auf Zuckertour

Zuckergewinnung aus der Zuckerrübe in Offenau (Südzucker AG)

Am 13.11.2019 waren wir, die Klassen der angehenden Fachkräfte für Lebensmitteltechnik der Peter-Bruckmann-Schule, zur Besichtigung im Südzuckerwerk Offenau. Dabei haben wir einen guten Einblick in die Zuckergewinnung erhalten.

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Fachmesse 2019 – „Neue Produktideen für die Lebensmittelindustrie“

Fachmesse 2019 in der Peter-Bruckmann-Schule – „Neue Produktideen für die Lebensmittelindustrie“

Die drei Abschlussklassen des Ausbildungsberufes „Fachkraft für Lebensmitteltechnik“ führten ihre Großprojektwoche zum Thema „Entwicklung neuer Produkte in der Lebensmittelbranche“ durch. Nach einer kurzen Einführung durch die Kollegen begannen die Schüler ein selbst entwickeltes Lebensmittel zu produzieren und zu vermarkten. In den schuleigenen Werkstätten (Bäckerei, Konditorei, Fleischerei und Lebensmitteltechnikum) und EDV-Räumen kümmerte sich jede Gruppe dabei um unterschiedliche Aspekte ihrer Idee. Es wurden Rezepturen getestet, Probeversuche gestartet und verfeinert, um am letzten Tag ein verkaufsfertiges Ergebnis zu präsentieren, welches den Ansprüchen der entsprechenden Kundengruppen gerecht werden sollte. Zeitgleich zur Produktion liefen die Vorbereitungen zur Verpackung der Produkte in handelsüblicher Art und für die Vermarktung auf der Messe. Dazu gehörten individuell gestaltete Messestände, Informationsmaterial, Powerpoint-Präsentationen, Flyer, etc. Ebenso erstellten die Schüler die Verpackung nach der neuen Kennzeichnungs-VO nach LMIV sowie die aktuellen QR-Codes.

12 Gruppen fieberten am Ende der Woche dem Ansturm der Interessenten und deren Fragen und Meinungen entgegen. So waren z.B. Süßkartoffelspätzle, Crunchy Cubes (Kartoffelsnack auf Kichererbsenbasis, Froodles (süße Nachspeise mit Waldbeeren) und für Veganer und Allergiker geeignete Snacks auf der Ideenmesse ausgestellt. Die zahlreich erschienen Vertreter der Firmen, Ausbilder der Lebensmittelindustrie aus dem gesamten süddeutschen Raum, sowie die Lehrer und Schüler der PBS waren begeistert. Deshalb lobte der Förderkreis der PBS einen Preis für den besten Messeauftritt aus.

Angela Hauff

FTHL-Schüler erwerben Ausbildereignung der Handwerkskammer Heilbronn

Erfolgreiche Zusammenarbeit: Peter-Bruckmann-Schule – HWK – Förderkreis der PBS

Mit sehr guten Ergebnissen legten die Schüler der Fachschule für Lebensmitteltechnik ihre Zusatzqualifikationsprüfung „Ausbildereignung“ vor der Handwerkskammer Heilbronn ab.
21 Schüler belegten einen Extra-Kurs und wurden in unserem Hause von Herrn Germer und Frau Hauff auf ihre praktische und theoretische Prüfung vorbereitet.
Herr Germer überreichte im Auftrag von Herrn Richter, Leiter des BTZ (Bildungs- und Technologiezentrum) Heilbronn, stolz die Zeugnisurkunden an die Klasse FTHL.
Er beglückwünschte zusammen mit Frau Oechsle, Abteilungsleiterin Nahrung, die angehenden Ausbilder der Lebensmittelindustrie und gratulierte zu hervorragenden Leistungen sowie einem Klassenschnitt von 1,8.
Ein besonderer Dank gilt auch unserer Schule für die jahrelange gute Zusammenarbeit im Bereich der Aus- und Weiterbildung.

A. Hauff

Meisterbrief Hauswirtschaft 2014

Feierliche Verleihung der Meisterbriefe

Nach zwei arbeitsintensiven Schuljahren und dem anschließenden Prüfungssemester durften unsere erfolgreichen Absolventinnen der Fachschule für Ernährung und Hauswirtschaft am 25. November 2014 ihre Meisterbriefe in Empfang nehmen. Im Rahmen einer Feierstunde in Weissach überreichte Herr Regierungspräsident Johannes Schmalzl die Meisterbriefe. Herr Schmalzl betonte in seinem Festvortrag, dass hauswirtschaftliche Tätigkeiten in unserer modernen Arbeitswelt und der älter werdenden Gesellschaft immer wichtiger und immer häufiger nachgefragt werden. Als Beispiel nannte er den Bereich der Dienstleistungen vor allem der Gemeinschaftsverpflegung und verwies auf die steigende Zahl an Ganztagesschulen und Senioreneinrichtungen.

Obwohl die Hauswirtschaft die Innenbetriebe vieler Einrichtungen erfolgreich und hochprofessionell organisiert, würden die Leistungen der Hauswirtschaft oft nicht entsprechend wahrgenommen. Dies bestätigte auch Frau Anja Fischer, ehemalige Meisterschülerin der Peter- Bruckmann- Schule, die in der abschließenden Talkrunde eindrucksvoll für die Hauswirtschaft eintrat. Sie forderte die hauswirtschaftlichen Führungskräfte dazu auf, selbstbewusst mit ihrem Können in der Öffentlichkeit aufzutreten und sich nicht in ihren Betrieben zu verstecken.

Mit dem Meisterbrief in den Händen waren sich alle einig: die Anstrengung hat sich gelohnt. Herzlichen Glückwunsch zu diesem großartigen Erfolg.

Regina Wilhelm

Erfolgreiche Meisterinnen der Hauswirtschaft

Nach zwei arbeitsreichen Schuljahren an der Fachschule für Ernährung und Hauswirtschaft erhielten die frisch gebackenen Meisterinnen von der Arbeits- und Sozialministerin Katrin Altpeter ihre Meisterbriefe. Besonders hervorzuheben ist die Leistungsbereitschaft der Absolventinnen in einem vielseitigen Arbeitsfeld, was in einer modernisierten Arbeitswelt oft überhört und übersehen wird. Der gesellschaftliche Nutzen fällt nämlich erst auf, wenn die Leistungserfüllung fehlt.

Als Meisterinnen tragen diese Personen bei zur Erhaltung , bzw. Verbesserung der Lebensqualität von Menschen in Gruppen- oder Einzelverpflegung. Ökonomisch und nachhaltig handeln ist Profession einer Meisterin. Als Fach- und Führungskraft sind sie ein Baustein unseres gesellschaftlichen Wohlstands.

Fachlehrerinnen und Schulleitung freuen sich über das ausgezeichnete Ergebnis von Friedgard Weiberle (Bad Friedrichshall), Susanne Kajtazaj (Heilbronn), Bettina Busch-Lindner (Bietigheim-Bissingen).

PDF vom Sozialministerium

Foto: Die ausgezeichneten Meisterinnen mit Ministerin Altpeter MDL von rechts nach links Bettina Busch-Lindner, Susanne Kajtazaj, Friedgard Weiberle