Erfolg ist machbar Preisverleihung an der Peter-Bruckmann-Schule

Am 25.Juli 2014 wurden vom Förderkreis der Peter-Bruckmann-Schule Heilbronn zum neunten Mal die besten Schülerinnen und Schüler ihrer jeweiligen Abschlussklassen für ihre Leistungen geehrt. „Hervorragende Leistungen, die weit über die Erwartungen hinausgehen“, wie Roland Heumaier, der stellvertretende Vorsitzende des Förderkreises und Moderator des Festaktes, unterstreicht. Karl-Heinz Volkmann, der Schulleiter der Peter-Bruckmann-Schule, ergänzt in seiner Ansprache, dass die Preisträger Vorbildliches zu ihrem Erfolg beigetragen haben, aber ohne das Engagement der Lehrer und Ausbildungsbetriebe vermutlich nicht so weit gekommen wären.

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Bildungsmesse Heilbronn 2014

PBS auf „Bildungsmesse Heilbronn 2014“ vertreten – Viele Interessierte auf Berufs- und Ausbildungsschau

Auf der größten Berufs- und Ausbildungsschau der Region gab es viele Interessierte, die sich über das Angebot unserer Schule informieren wollten. Vom 15. bis 17. Mai waren Kollegen auf der von der IHK und Handwerkskammer Heilbronn-Franken organisierten Schau vertreten.
Sie konnten über das Bildungsangebot unserer Schule vom BEJ bis hin zum Gymnasium informieren. Besonders groß war auch das Interesse an den Ausbildungen wie beispielsweise der Medizinischen- und Zahnmedizinischen Fachangestellten. Die PBS präsentierte sich am Stand mit anderen beruflichen Schulen des Landkreises.

„Der Ausstellungsort ist für uns als Schulen ideal“, sagt Regina Wilhelm vom Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit. Sie hatte die Standbetreuung mit Frau Keller-Mowat am Freitag übernommen. „Im Vergleich zu dem vorherigen Ausstellungsort haben wir es hier sehr gut getroffen: Wir sind direkt im Eingangsbereich zu finden und alle Besucher kommen an uns vorbei. Dass wir hier mit anderen beruflichen Schulen auftreten hat außerdem den Vorteil, dass wir uns als Kollegen schulübergreifend austauschen können“, so Regina Wilhelm weiter.

Die „Bildungsmesse Heilbronn“ zieht jährlich rund 10.000 Besucher an. Über 150 Aussteller präsentieren sich hier und suchen motivierten Nachwuchs. Es war bereits das zweite Mal, dass die Messe im Veranstaltungscenter redblue stattfand.

PBS auf Konferenz in Athen vertreten Interkulturelle Erziehung – unter Schirmherrschaft des UNESCO-Chairs, Moskau

In Athen konnte sich Ende April die Peter-Bruckmann-Schule auf einer internationalen Konferenz einbringen. Unter der Schirmherrschaft des UNESCO-Chairs der Universität Moskau konnten sich 30 Teilnehmer über die Herausforderungen interkultureller Erziehung austauschen. Die fünftägige Veranstaltung war einerseits Konferenz mit Vorträgen aus der Bildungsforschung und andererseits ein praxisorientiertes Seminar für Lehrer mit Schulbesuchen.

Dabei wurden die Fragen zur Integration von den Bildungsforschern und Lehrern durchaus kontrovers diskutiert. Die Bandbreite reichte von: „Die Schule hat keinen Einfluss auf sinnvolle Integration“ bis hin zu der ganz praktischen Forderung, durch schulische Tanzerziehung und ein verbessertes Körpergefühl Integration zu ermöglichen.

 

Interkulturelle Schulen in Griechenland: Hemmschuh für Integration?

Auf dem Programm für die Teilnehmer aus Malaysia, der Ukraine, Kroatien und acht weiteren Ländern standen auch Schul- und Unterrichtsbesuche. Im Fokus hier: Die „Interkulturellen Schulen“, wie sie in Griechenland heißen. Sie sind mit speziell ausgebildeten Lehrern eigens für eine gelingende Integration eingerichtet worden. Für viel Diskussionsstoff sorgte vor Ort, dass hier allerdings ausschließlich Einwanderer unterrichtet werden. Diese Frage bewegte die Gemüter ganz besonders: kann Integration stattfinden, ohne Schüler aus dem neuen Heimatland?

Selbst Lehrer dieser Schulen kritisieren das Modell mittlerweile scharf: „Es nimmt den Schülern die Möglichkeit, Freundschaften mit Griechen zu schließen“, so Nikos Gogonas, Doktor der Soziolinguistik und Englischlehrer an der „Junior High School Of Intercultural Education“ in Athen. Ursprünglich wurden die „Interkulturellen Schulen“, gegründet, um die Kinder zurückkehrender Griechen zu unterrichten. Denn viele Griechen, die zum Arbeiten beispielsweise nach Deutschland gingen, kamen in den 80er Jahren zurück. Ihre Kinder jedoch hatten nie Unterricht in ihrer Muttersprache bekommen. Genau dieses Defizit sollten die „Interkulturellen Schulen“ ursprünglich beheben.

Link: Interview 1 – Hören Sie hier das Interview mit dem Englischlehrer Nikos Gogonas

Link: Interview 2 – Hören Sie hier das Interview mit dem Englischlehrer Nikos Gogonas

 

Freiburger Projekt zur Identitätsfindung

Unter den Teilnehmern war auch eine Lehrerin aus Baden-Württemberg. Rosita Dienst-Demuth stellte das Projekt „Zwangsschule für jüdische Kinder“ vor und erhielt dafür viel Anerkennung von den internationalen Kollegen. Sie hat untersucht, welche Beziehung Schüler mit Migrationshintergrund zur deutschen Erinnerungsarbeit über den Holocaust haben. In ihrem Geschichtsunterricht konnte sie so einen großen Beitrag zur Identitätsfindung ihrer Schüler leisten.

Link: Hier geht es zum Projekt „Zwangsschule für jüdische Kinder“ der Lessing-Realschule Freiburg

 

Integration wichtig für PBS – Verantwortung als UNESCO-Schule

Für die Peter-Bruckmann-Schule ist Integration ein wichtiger Aspekt, denn an unserer Schule spiegelt sich auch das soziale Umfeld unserer Stadt wider: Insgesamt zählt die Heilbronner Bevölkerungsstatistik nach Angaben der Stadtverwaltung etwa 46 Prozent Einwohner mit Zuwanderungsgeschichte. Neben Personen mit ausländischem Pass sind dies auch eingebürgerte Personen und Aussiedler sowie Kinder, die zwar in Deutschland geboren sind und die die deutsche Staatsbürgerschaft haben, deren Mutter und/oder Vater jedoch im Ausland geboren sind.

Die Veranstaltung in Athen war eine gute Gelegenheit, sich mit Bildungsforschern und Lehrern in einem internationalen Kontext auszutauschen. Damit kommt die PBS auch ihren Verpflichtungen als UNESCO-Schule zur Friedens- und Toleranzerziehung nach. Ermöglicht wurde die Teilnahme an der Konferenz durch die Europäische Kommission und den Pädagogischer Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz. Die Konferenz startete am letzten Freitag in den Osterferien und ging bis zum 1. Mai 2014.

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Die kmk im Internet:
Link: http://www.kmk.org

Der Pädagogische Austauschdienst (PAD) im Internet:
Link: http://www.kmk-pad.org

 

„Bildung wieder auf das Wesentlichen konzentrieren“

Interview mit Bildungsforscher Dr. Kakos von der Uni Leeds, UK

Der Bildungsforscher Michalis Kakos von der Universität Leeds (UK) fordert: Mit der Integration soll man die Lehrer nicht überlasten! Im Interview betont der gebürtige Grieche, der seit einigen Jahren in Großbritannien lehrt: „Put education back on the basics!”- Die Schulbildung solle sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren!

Ende April 2014 konnte sich die Peter-Bruckmann-Schule auf einer internationalen Konferenz in Athen zu aktuellen Fragen der Bildung und der Integration einbringen. (Link: Artikel) Unter

der Schirmherrschaft des UNESCO-Chairs der Universität Moskau konnten sich 30 Teilnehmer über die Herausforderungen interkultureller Erziehung austauschen. Dr. Michalis Kakos ist 46 Jahre alt, hat zwei Kinder und lebt seit einigen Jahren in Leeds. Er war zunächst Lehrer bis er vor einigen Jahren in die Bildungsforschung wechselte. Das Interview führte Thomas Becker.

Die Bildungs- und Integrationsforschung hat sich einschneidend verändert durch die Ereignisse des 11. September 2001 und die Bombenanschläge auf die Londoner U-Bahn vier Jahre später. Seitdem werden ganz konkrete Fragen an die Sozialforschung gestellt: Wie kann man durch Erziehung den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken, dass solche Attentate nicht mehr möglich sind. Das jedoch, so Kakos, sei die falsche Frage:

Interview 1, Länge: 1:36 min

Kakos beschäftigt sich mit der Frage: Inwiefern können wir mit Bildung und Erziehung dafür sorgen, einen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft (cohesive society) herzustellen? Mit einer solchen Aufgabe jedoch seien Lehrer und Schüler überfordert, so Kakos:

Interview 2, Länge: 2:30 min

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

14. Vernissage an der PBS

Impressionen der 14. Vernissage – 11.April 2014, der Künstlerinnen Gaby Barisch und Silke Wustmann.

Schulleiter Karlheinz Volkmann dankte der Organisatorin Regine Schulz, den Künstlerinnen Silke Wustmann und Gaby Barisch, Mike Krueger für die musikalische Umrahmung und Michael Dignal für die einführenden Worte. Schülerinnen und Schüler der Klasse H1KOT kümmerten sich zusammen mit ihren Lehrern vorbildlich um das Wohl der Gäste.

 

Feier zur Aufnahme als UNESCO-Projektschule

Heilbronn wird weltweit:
Peter-Bruckmann-Schule ist UNESCO-Projektschule

Jerusalem – New York – Heilbronn
Das Bildungsnetzwerk der UNO hat seit heute eine weitere Schnittstelle in Baden-Württemberg

Die Peter-Bruckmann-Schule (PBS) in Heilbronn ist anerkannte UNESCO-Projektschule. Am Nachmittag überreichte die Bundeskoordinatorin der UNESCO-Schulen Brigitte Wilhelm die Ernennungsurkunde an Schulleiter Karlheinz Volkmann. Damit ist die PBS vollwertiges Mitglied im 9000 Einrichtungen umfassenden Netzwerk. In Baden-Württemberg stieg die Zahl damit auf 28 Einrichtungen. „Ich bin stolz auf die Kolleginnen und Kollegen, die es schaffen, die Gedanken der UNESCO bei den Schülern zu verankern und die ein Bewusstsein dafür schaffen, dass nur wir alleine für unsere Welt verantwortlich sind“, so Schulleiter Karlheinz Volkmann.

Das Bildungsnetzwerk wurde 1953 unter dem Eindruck des Zweiten Weltkrieges ins Leben gerufen und verfolgt vier zentrale Ziele: • Erziehung zur Demokratie auf der Basis der Menschenrechte • Förderung des globalen Lernens • Erwerb interkultureller Kompetenz durch vielfältige Begegnungen • Bildung für nachhaltige Entwicklung im Sinne der Agenda 21.

Mit der Aufnahme in den Kreis der UNESCO-Projektschulen ist ein hoher Anspruch an die PBS verbunden, so Brigitte Wilhelm: „Es gibt ein Wort von Ghandi: ´Be the change you want to have´ das heißt also selber die Vorbildfunktion wahrnehmen, die man bei anderen erwartet und die Veränderungen, die man haben möchte, selber initiieren. Und das gilt für die Schüler, die Lehrer und das gilt auch für andere Erwachsene. Und das auf friedliche Art und Weise! Und wenn wir das hinkriegen, dann sind die Werte nicht Geldwerte, sondern die ideellen Werte, die im Vordergrund stehen!“

Mit der Verleihung der Mitgliedschaft legt die PBS die Hände nicht in den Schoß. Der nächste Thementag für die gesamte Schule steht schon fest. Das Thema heißt: „Welterbe Erde – mach Dich stark für Vielfalt!“, so Projektkoordinatorin Bettina Zerzer.

Link zur Audiodatei (mp3):
Brigitte Wilhelm,
UNESCO-Bundeskoordinatorin

PBS wird UNESCO-Projektschule

Ein Artikel der Heilbronner Stimme vom 19.10.2013.

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PBS wird UNESCO-Projektschule

Ein Artikel der Heilbronner Stimme vom 17.10.2013.

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Bildeindrücke von der 13. Vernissage in der PBS

Foto 1: „Leopard“
Foto 2: „Lavendelfeld“ – Nadja Gaus arbeitet in ihren Werken sehr häufig gegenständlich mit unterschiedlichen Malmitteln, wie Acryl- und Ölfarben. Dabei legt sie einen besonderen Fokus auf Details.
Foto 3: „Indianermalerei“ – Malina Efremova arbeitet expressiv und farbenreich mit unterschiedlichen Techniken und Materialien. So entstehen abstrakte Bilder, die den Betrachter zum Entdecken einladen.
Foto 4: Malina Efremova und Nadja Gaus, die beiden Künstlerinnen, freuen sich über die Vernissage an der Peter-Bruckmann-Schule.
Foto 5: Die musikalische Umrahmung wird von Karin Engelhardt (Keyboard) und Mika Engelhardt (Saxofon) übernommen.
Foto 6: Gäste der Vernissage.
Foto 7: Die Bewirtung unserer Gäste wurde wiederholt sehr kompetent von den Klassen H1KO1T und BFQH durchgeführt.

Projektwoche 2013 der Abschlussklassen Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Wie jede Abschlussklasse der Fachkraft für Lebensmitteltechnik war es auch dieses Jahr soweit mit einem branchenfremden Produkt in die Projektwoche zu starten. Am 07.01.2013 hatten wir eine Einweisung in die Projektwoche. Hierbei ging man auf alle nötigen Abgabetermine sowie einige wichtige Daten für die Produktmappe ein. Dann hieß es ab in die Werkstätten, um uns dort um die Produktion zu kümmern. Einige Probleme traten bereits am Anfang auf. Manche hatten zu gering kalkuliert, andere hatten die Backfähigkeit des Produktes unterschätzt und wiederum andere wussten gar nicht, wo sie anfangen sollten. Da so viele verschiedene Produkte hergestellt wurden, waren wir sowohl in der Bäckerei, Konditorei, Fleischerei als auch im Lebensmittel-Technikum.

So starteten wir in eine spannende Woche, die zum Höhepunkt des Schuljahres wurde. Unsere Mentoren haben uns bei der Aufgabe tatkräftig unterstützt und uns auch einige Vorschläge unterbreitet das Produkt noch besser zu gestalten oder zu verändern. Am Freitag durften wir unsere Produkte endlich unseren Gästen vorführen. Unsere Produkte kamen ausnahmslos sehr gut an.

Schlussendlich war die Projektwoche sehr lehrreich und interessant. Wir haben vieles erlebt und noch mehr gelernt.

Nadine Haselwander & Anne Häfner, H3LT2