Über Frieden reden in Zeiten von Krieg

UNESCO-Schüler*innenseminar
15. – 17.5.2023

Zu diesem Thema haben sich 26 Schüler*innen von 12 UNESCO-Schulen aus ganz Baden-Württemberg getroffen und in unterschiedlichen Workshops über Aspekte des Friedens informiert und ausgetauscht. Mit Unterstützung zweier Referentinnen der Landeszentrale für politische Bildung (lpb) stand am Montag vor allem das Projekt „PEACE COUNTS“ mit Austtellung im Vordergrund. Am Dienstagvormittag konnten die Schüler*innen das Demokratiespiel „Quararo“ ausprobieren (moderiert durch weitere 4 Referentinnen der lpb). Zusätzlich zum theoretischen Teil gab es am Dienstagnachmittag von UNESCO-Landeskoordinatorinnen praktische Aktionsangebote: z. B. Friedenstauben plottern, verschiedene Nähtechniken – Patchwork, japanisches Sticken – Sashiko; Material für die Aktion „Orange the world“ erstellen (orange Armbänder knüpfen, Buttons pressen und Handabdrücke herstellen) und vieles mehr. Am Mittwochvormittag gab es noch einen Einblick in die Friedenslogik vs. Sicherheitslogik und Zeit für die Schüler:innen eigene Projekte für ihre Schulen zu planen. Fazit: tolle, engagierte Teilnehmer:innen und Referentinnen, wichtige Themen, angenehme Atmosphäre und großartige Projektideen für die Zukunft!

Chat der Welten

Im Schuljahr 2022/2023 startete an unserer Schule der „Chat der Welten“ – ein Projekt zum digitalen und interkulturellen Austausch. Im Spanischunterricht der Klasse 13 SGGG startete das Projekt mit Francisca aus Chile und Constanza aus Kolumbien.

In Anlehnung an das Profilfach Gesundheit und Pflege legten die SchülerInnen zusammen mit den Referentinnen das Thema „Medizin zwischen Tradition und Innovation“ fest. In drei Doppelstunden wurde das Thema anhand von Gruppenarbeiten, viel Anschauungsmaterial und Präsentationen aufgearbeitet. Arbeitsgrundlage waren außerdem aufgezeichnete Interviews mit Medizinmännern aus Kolumbien. Besonders faszinierend waren das Zusammenwirken der traditionellen und modernen Medizin in den Krankenhäusern. Die Schüler konnten ihre interkulturellen Kenntnisse vertiefen und ihre kommunikativen Kompetenzen verbessern.

Darüber hinaus startete die 11.1 SGGG ein interkulturelles Austauschprojekt mit einer Schule in Bogotá. Zunächst lieferten zwei Referentinnen Einstiegsimpulse zum Thema „Stereotypen und Vorurteile“, bevor die Klasse das Thema in Gruppenarbeiten selbst bearbeitete. Die SchülerInnen erstellten im Anschluss für die Klasse in Bogotá Videos auf Spanisch über sich und die Schule und stellten inhaltliche Fragen zum Thema Stereotype und Vorurteile. Diese wurden dann in der nächsten Sitzung in einer Zoomkonferenz mit den kolumbianischen SchülerInnen beantwortet und diskutiert.

Das Austauschprojekt wird im nächsten Schuljahr fortgesetzt.

Die Pflege stellt sich breiter auf

Die ersten Absolvent*innen der reformierten dreijährigen Ausbildung der Pflegefachkräfte stehen vor den Prüfungen.

Artikel der HSt vom 07.07.

SCHULE & KUNST

Die Vernissage der diesjährigen Kunstausstellung der Veranstaltungsreihe SCHULE & KUNST war ein voller Erfolg. Die PBS ist stolz, eine so vielseitige und engagierte Künstlerin präsentieren zu dürfen.

Schulleiter Dr. Christoph Franz bedankt sich bei der Künstlerin Regine Schulz für die lebendigen eindrucksvollen Kunstwerke, die für 3 Monate in der Peter-Bruckmann-Schule ausgestellt sind.

 

 

 

 

Die lebenslange Leidenschaft für bildende Kunst ist für Regine Schulz Ausdruck innerer Bilder, Perspektiven und Lebenswelten. R. Schulz gestaltet sie zu figürlich-abstrakter Malerei, die eine dezidierte Handschrift trägt.

 

 

 

 

Das Catering wurde in professioneller Manier  von den Schülern*innen der H1KO2T unter der Regie von Frau Körner, Frau Schweyer und Herrn Reiner sehr engagiert zubereitet und serviert.

 

 

 

 

Das Service-Lächeln der Schüler*innen lädt die Gäste zu einer Erfrischung ein.

 

 

 

 

Die Werke laden zum spontanen Dialog und Austausch mit anderen Besuchern ein.

 

 

 

 

Für den musikalischen Swing sorgte Andi Delzemich an der Gitarre.

 

 

 

 

„Darf es etwas Fingerfood sein? Gazpacho, Lachshäppchen, Wraps oder Dessert?“

Azubi-Nachmittag mit dem Verein der Köche

Genauso wie dem Verein der Köche liegt uns die Qualität der Ausbildung im Gastgewerbe sehr am Herzen. Deshalb gibt es eine erfolgreiche Kooperation mit den Betrieben:
Kolleg*innen aus der Praxis kommen zu uns an die Schule und machen mit den Azubis Workshops zu besonderen Themen – wie am Dienstag den 9. Mai zum Thema vegetarische Küche.

Südzucker Offenau spendet Labormaterialien

Das Labor der Peter-Bruckmann-Schule wurde dieser Tage vom Offenauer Werk der Firma Südzucker mit einer Ladung an teils neuwertigen Glasgeräten beliefert. Tobias Deutschmann – ehemaliger Absolvent unserer Fachschule für Lebensmitteltechnik – und sein Team brachten die Materialien mit dem firmeneigenen Transporter an die Schule, wo sie von den Lehrkräften Christel Groß, Tobias Banzhaf und Dr. Johannes Pfister sowie mehreren Schülerinnen und Schülern der Techniker freudig in Empfang genommen wurden. Ganz herzlichen Dank für die mehr als großzügige Spende und den Rundum-Service.

Gambia Schulprojekt

Peter-Bruckmann-Schule unterstützt „Schulprojekt in Gambia“ – Aktion am Tag der offenen Schule

 Seit 2 Jahren unterstützen die Azubis der Abteilung Nahrung: Fleischer und Verkäufer ein Schülerhilfsprojekt in Gambia. Initiiert wurde das Projekt vor 20 Jahren von Familie Korb aus Langenbrettach. Sie sammeln Spendengelder, vermitteln Patenschaften und helfen damit ganz konkret den Familien und deren Kindern mit dem Schulgeld und Lebensmitteln.

Anlässlich des Tages der offenen Schule Anfang Februar produzierten die Fleischer- und Bäckerazubis frische Weißwürste, Brezeln sowie Süßstückchen. Das Hotel- und Gaststättengewerbe steuerte eine Gemüsesuppe bei.

Beim Verkauf im schuleigenen Bistrocafé kamen als Erlös durch den Verkauf von Kaffeespezialitäten und den selbsthergestellten Produkten 525,00 € zusammen. Der Betrag wird als Spende in diese Aktion investiert. „Wir sind begeistert, wie unsere Schüler den Kindern in Gambia zu Bildung und einem Schulabschluss helfen können“, so der Schulleiter Dr. Christoph Franz.

A. Hauff

Corona Hinweise

Liebe Schulgemeinde der PBS,

seit dem 1. März 2023 sind alle Coronaregelungen für Schulen aufgehoben.

Generell gilt: Wer krank ist, bleibt zu Hause! Das heißt, symptomatisch Erkrankte verzichten auf einen Schulbesuch. Diese Empfehlung gilt unabhängig davon, ob die Person mit dem Coronavirus, einem Influenzavirus oder einem anderen Krankheitserreger infiziert ist.

Freundliche Grüße

Dr. Christoph Franz
Schulleiter

 

Häufige Fragen und Antworten zum Coronavirus: https://km-bw.de/,Lde/startseite/sonderseiten/faq-corona

Informationen des Robert-Koch-Instituts zum Coronavirus: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV_node.html

Download: Merkblatt für die Schülerschaft mit Hinweisen zur Einhaltung von Hygieneregeln

Skills- und Simulationstraining in der Pflegeausbildung

Neue Lernmethoden fördern die Methodenkompetenz zukünftiger Pflegefachkräfte im Rahmen ihrer Ausbildung

 Zum ersten Mal konnten Auszubildende an der Peter-Bruckmann-Schule im Bereich Pflege einen Unterricht der besonderen Art erleben – das Skills- und Simulationstraining, an neun verschiedenen Praxisstationen.

Skills- und Simulationstraining fördern die pflegefachlichen Fertigkeiten am sogenannten „3. Lernort“. Um Auszubildende auf die Praxis vorzubereiten, und auch die Patientensicherheit zu erhöhen, trainierten die Auszubildenden an realitätsnahmen Pflegesituationen sogenannte Vorbehaltstätigkeiten. Tätigkeiten, die sie als Pflegefachkräfte eigenverantwortlich beherrschen müssen. Die Auszubildenden können so, im geschützten Rahmen der Schule, ihre bisher erworbenen pflegefachlichen Kenntnisse praktisch anwenden. Eventuell auftretende Fehler werden im sog. Debriefing (Nachgespräch) reflektiert und aufgearbeitet.

Klassenräume sind dafür zu Behandlungs- und Patientenzimmern umfunktioniert worden. Das Ziel: eine möglichst realistische Alltagssituation im Pflegeheim/Krankenhaus herstellen. So fanden die Auszubildenden zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann neun typische Pflegesituationen vor, die es einzuüben und zu bewältigen galt.

Je nach Ausbildungsjahr variierten die Situationen. In der ersten Projektwoche (für das erste Ausbildungsjahr) lag der Schwerpunkt bei der Grundpflege. Es wurden z.B. die richtige Händedesinfektion eingeübt, das Messen von Puls und Blutdruck, die Unterstützung bei der Körperpflege und das Lagern und Mobilisieren. In der zweiten Projektwoche (für das zweite Ausbildungsjahr) standen die erweiterten pflegefachlichen Fertigkeiten im Vordergrund. Dazu wurde unter anderem die Verabreichung von Injektionen und Infusionen geübt, die Technik des Verbandwechsels, das Vorbereiten und Verabreichen von Medikamenten und das Handeln in Notfällen. Eine dritte Projektwoche für Schülerinnen und Schüler des dritten Ausbildungsjahres wird noch im Frühjahr im Rahmen der Prüfungsvorbereitung folgen.

An einer der neun Praxisstationen erfolgte ein spezielles Training. Mit dem Simulator „Nursing Anne“ lassen sich an einer lebensgroßen menschlichen „Puppe“ verschiedene Szenarien abspielen. Der Simulator kann u.a. sprechen, atmen, generiert Puls und Blutdruck, so dass auch Vitalwerte ermittelt werden können. Zusätzlich können an ihm verschiedene behandlungspflegerische Techniken durchgeführt werden, wie zum Beispiel das Verabreichen einer Infusion oder das Legen eines Blasenkatheters. Dieser Simulator bietet die Möglichkeit, über Standardsituationen hinaus soziale und situationsabhängige Handlungskompetenzen abzufragen und zu fördern. Plötzlich auftretende Notfälle wie z.B. der Herzinfarkt, der Schlaganfall oder auch Luftnot können simuliert und das Handeln daran geübt werden.

Um das Skills- und Simulationstraining zu realisieren, brauchte es viel Vorbereitung, die in oft zusätzlicher Arbeit durch engagierte Lehrkräfte des Fachbereiches Pflege geleistet wurde. Das Training erfolgte anhand von festen Handlungsabläufen, die sich am Pflegeprozess orientieren. Aufgrund des Vorgehens konnte das pädagogische Konzept „Lernen durch Lehren“ umgesetzt werden. Dabei leiteten die Auszubildenden des jeweils höheren Ausbildungsjahres die Schüler des jüngeren Jahrgangs unter der Aufsicht der Lehrkräfte an. So konnte neben dem Kennenlernen der Schüler untereinander auch das Vertiefen des Wissens für die höheren Klassen erreicht werden.

Sowohl das Skills- wie auch das Simulationstraining sind somit bestens geeignet, um die Schüler auf die Praxis vorzubereiten und auch die Patientensicherheit zu erhöhen. Sie bieten den Auszubildenden vor der ersten Anwendung am Patienten die Möglichkeit, ihre pflegefachlichen Fertigkeiten intensiv im geschützten Rahmen des Skills- und Simulationstrainings einzuüben und zu festigen. In den Ausbildungsbetrieben (Stationäre Langzeitpflegeeinrichtung, ambulanter Pflegedienst oder Klinik) werden die Auszubildende darauf aufbauend von den praxisanleitenden Pflegefachkräften betreut und angeleitet.

(Uz / Ra / Hu)